In Würde altern: Die Lehre der charmanten Lachfalten
Geschrieben von Admin | Donnerstag, 23. Februar 2012
Falten spalten nicht nur ehemals glatte Oberflächen, sondern auch die öffentliche Meinung. Während einige Menschen die Ansicht vertreten, dass sie zum natürlichen Alterungsprozess einfach dazugehören, sagen ihnen immer mehr eitelkeitsgetriebene Stimmen den Kampf an.
Selbstverständlich stellt die Faltenbildung einen Teilaspekt vom natürlichen Alterungsprozess dar. Diese Tatsache abzustreiten wäre geradezu absurd. Doch muss diese Veränderung vorbehaltlos akzeptiert werden, nur weil ihr eine natürliche Ursache zu Grunde liegt?
Immer mehr Prozesse des natürlichen Systems können mit Hilfe von chemischen Substanzen und technischenKonstruktionen beeinflusst werden - Den natürlichen Alterungsprozess zumindest äußerlich zu verlangsamen stellt schon lange keine Herausforderung mehr dar.
Doch was andere unbedingt aufhalten wollen, sehen andere als wünschenswerte Entwicklung an. Lachfalten und Krähenfüsschen werden von ihnennicht als hinterlistige Feinde angesehen, die tagtäglich auf das Verrinnen der eigenen Lebenszeit aufmerksam machen wollen. Vielmehr stellen sie den Beweis für Lebenserfahrung, Klugheit und - im Falle von Lachfalten - einem liebenswürdigen Charakter dar.
Falten sind es, die ein Gesicht erst interessant machen. Geheimnisvolle Geschichten scheinen sich hinter ihren Trägern zu verbergen. Warum sollte jemand den Wunsch verspüren gegen etwas vorzugehen, was nicht nur natürlich ist, sondern auch noch charmant? In Würde altern. Vielleicht meint das die kindliche Eitelkeit endlich gegen etwaseinzutauschen, das ein wenig tiefgründiger ist als der Wunsch nach einer glatten jugendlichen Haut.