Kurze Geschichte der Kosmetik

Geschrieben von Admin | Sonntag, 20. Mai 2012

Schon seit langer Zeit benutzen Menschen die Kosmetik, um sich zu verschönern oder um die Schönheit zu erhalten. Das Wort Kosmetik kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet so viel wie „schmücken“.
Schon in prähistorischen Zeiten kannte man Kosmetik. Frauen bemalten damals ihre Gesichter mit roter Farbe um ihre Schönheit hervorzuheben.
Auch in den frühen Hochkulturen wurde roter Farbstoff eingesetzt, der auf Lippen und Wangen aufgetragen wurde. Selbst die Färbung der Augenbrauen, Augenlidern und der Haare war damals bereits bekannt.
Besonders in Ägypten erlebte die Kosmetik eine Blütezeit. Hier gab es einen Boom an körperlicher Hygiene und viele Geräte zur kosmetischen Verschönerung. Zur damaligen Kosmetik gehörten Öle und Fette, sowie duftende Substanzen, Schminke, Spiegel, Kämme, Pinzetten und Klingen zum Entfernen störender Haare, Perücken, Zinnober und roter Ocker für Lippen und Wangen, Henna für Haut, Haare, Fuß- und Fingernägel, für die Augen grüner Malachit oder grauer Bleiglanz und Kajal.
In der Antike wurde es später wichtig, dass man gut roch und man nutzte hierfür parfümierte Salben. Daneben schminkte man sich besonders bleich, damit man nicht wie die Arbeiter, die täglich in der Sonne waren, aussah. Zu dieser Zeit wurde die Kosmetik sogar als Teil der Medizin gesehen und viele Krankeheiten wurden mit wohlriechenden Salben behandelt.
Später im Mittelalter war Kosmetik dagegen verpönt, da man fürchtete sie würde den Narzissmus fördern.
Den nächsten großen Boom erreichte die Kosmetik in der Renaissance und dieser Boom hält bis heute an.

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